Johannes Wilhelm
In großen Organisationen entscheidet nicht die Software darüber, ob ein Digitalvorhaben funktioniert, sondern die Frage, wer freigeben darf.
Seit 2012 auf der Agenturseite, seit 2016 in Projektleitung und Beratung. Konzernportale, Shops und Relaunches in FirstSpirit, TYPO3 und Shopware, Projektvolumen über eine Million Euro, Teams von zehn bis fünfzehn Personen. Davor drei Jahre Gestaltung und Informationsarchitektur.
Die Systemfrage ist meistens schnell geklärt. Danach fängt die Arbeit an: wer entscheiden darf, wie viele Freigaben zwischen einem fertigen Text und der Veröffentlichung liegen, und was passiert, wenn die zugesagten Inhalte zwei Wochen später kommen als geplant.
Dort entstehen die Kosten, die in keinem Angebot stehen und in keinem Ticket auftauchen. Ich leite solche Vorhaben auf der Agenturseite und berate die Auftraggeber dabei, meistens beides in derselben Rolle. Weil ich vorher selbst gestaltet habe, sehe ich die Stellen auch dann, wenn der Plan noch hält.
Darum geht es in den Texten hier. Wenn du solche Vorhaben verantwortest, beauftragst oder lieferst, wirst du dich wiederfinden.
Vortrag auf der DXD 2026, der Anwenderkonferenz von JustRelate.